m37.jpg M 37

Offener Sternhaufen M 37 (NGC 2099)

im Fuhrmann,

Obwohl M 37 der hellste der drei offenen Sternhaufen im südlichen Fuhrmann ist, wurde dieser Sternhaufen von Le Gentil übersehen als er M 36 und M 38 1749 wieder entdeckte, so daß es an Charles Messier wra, diesen Cluster am 2. September 1764 unabhägig von anderen Quellen zu entdecken (bis 1984 war die Tatsache, daß bereits Hodierna über alle drei Sternhaufen berichtet hatte, allgemein unbekannt).

M 37 ist nicht nur der hellste, sondern auch der sternreichste der drei Haufen, enthält er doch um die 150 Sterne heller als 12.5 Magnituden von insgesamt vermutlich über 500 Sternen. Wie durch die Tatsache, daß er eine ansehnlichen Anzahl (mindestens ein Dutzend) Roter Riesen aufweist und der heißeste Hauptreihenstern von Spektraltyp B9V ist, schon angedeutet wird, gehört dieser Sternhaufen zu den weiter entwickelten mit einem geschätzten Alter von 300 Millionen Jahre. Bei seiner Entfernung von 4700 Lichtjahren und einem Winkeldurchmesser von 25 Bogenminuten beträgt seine Ausdehnung um die 25 Lichtjahre.

Rektaszension 05 : 49.0 (Stunden : Minuten)
Deklination +32 : 33 (Grad : Minuten)
Entfernung 4.7 (*1000 Lichjahre)
Visuelle Helligkeit 6.2


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Aktualisiert von:
Hartmut Frommert (spider@seds.org)
Übersetzt von:
C. Kronberg --- 96/02/27 --- smil@agleia.de